Schweizer Pensionskassen immer stärker in Schweizer KMU engagiert

An ihrer Generalversammlung am 5. Dezember 2024 gab Renaissance bekannt, dass die jüngste Kapitalerhöhung ihr Gesamtkapital auf CHF 350 Millionen erhöht hat.

Dieser Betrag soll in Schweizer KMU investiert werden. Die Gelder stammen ausschliesslich von Schweizer Pensionskassen und spiegeln das wachsende Interesse an dieser Anlageklasse wider, die sich auf nicht börsenkotierte Schweizer Aktien konzentriert.

Mehr als 45 Pensionskassen aus allen Teilen der Schweiz haben Renaissance ihr Kapital anvertraut. Darunter die Pensionskassen der Kantone Tessin, Waadt, Schaffhausen, Glarus und Appenzell Ausserrhoden, Sammelstiftungen wie Avena, Abendrot und GastroSocial sowie u.a. Retraites Populaires und die PKS der Schweizerischen Radio und Fernsehgesellschaft (SRG).

 

Finanzielle Leistungen

Die kontinuierliche Performance seit der Lancierung ihrer Anlagegruppe Renaissance Evergreen im Jahr 2019 hat viele Pensionskassen davon überzeugt, darin zu investieren. Heute meldet Renaissance Evergreen eine durchschnittliche IRR von 10,5% seit ihrer Lancierung, die auch die Ausschüttung einer Dividende von 6,7% pro Jahr beinhaltet.

Die folgende Grafik fasst die Performance und die geringere Volatilität von Renaissance Evergreen im Vergleich zu kotierten Schweizer Aktien zusammen, wie Finanz & Wirschaft in ihrem Artikel vom 7. September schreibt: „Nicht nur kotierte Schweizer Aktien sind lohnenswert„. Der Text verweist auf den Hauptvorteil dieser Anlageklasse, nämlich dass Schweizer Unternehmen profitabel und widerstandsfähig sind und dass sie gegenüber nicht kotierten Unternehmen einen Kaufpreisvorteil haben. Ähnlich wie bei Immobilienanlagen, die Pensionskassen gewohnt sind, wird die Investition in nicht kotierte Schweizer KMU immer mehr zur Selbstverständlichkeit, wenn es um die Diversifizierung von Anlagen geht, und bietet Zugang zu Sektoren, die oft nicht auf öffentlichen Märkten vertreten sind. In diesem Zusammenhang stellen die in den letzten Jahren von Renaissance entwickelten Anlagevehikel, insbesondere der „Evergreen“-Fonds, eine ausgezeichnete und langfristig solide Diversifizierungsmöglichkeit dar.

 

 

Nachhaltige Investitionen in Schweizer KMU

Renaissance spielt weiterhin eine Vorreiterrolle als Investor in nicht kotierte Schweizer Aktien und bietet Pensionskassen eine solide und widerstandsfähige Anlagelösung. In der Tat ist das „Evergreen“-Investmentmodell von Renaissance in der Schweiz einzigartig. Die Unternehmen werden langfristig und mit unbegrenzter Laufzeit gehalten. „Der Erfolg dieser jüngsten Kapitalbeschaffung beruht hauptsächlich auf einem Mix aus drei Elementen: Performance, eine kontrollierte Volatilität und unser solides ESG-Engagement. Dank Renaissance erhalten Schweizer Pensionskassen Zugang zum dynamischen Sektor der nicht kotierten Schweizer KMU, die zwei Drittel der Arbeitsplätze im Land ausmachen und 50% des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften„, erklärt Jean Rémy Roulet, Präsident von Renaissance.

Jean Rémy Roulet, Präsident von Renaissance

 

Wachsendes Interesse in der Deutschschweiz

Die 13 Beteiligungen im Portfolio von Renaissance, allesamt führende KMU, sind in der ganzen Schweiz angesiedelt. Mit der jüngsten Übernahme des fast zweihundertjährigen Textilunternehmens Heberlein AG in St. Gallen und des führenden Anbieters von Fernwärmenetzen, Durena AG in Zürich und Lenzburg, bestätigt Renaissance ihre solide Entwicklung in der Deutschschweiz.

 

ESG-Programm

Die Programme für Umwelt, Soziales und Governance (ESG) sowie zur Kontrolle der CO2-Emissionen von Renaissance sind integraler Bestandteil der Verwaltung ihrer Investitionen. Durch die kontinuierliche Verbesserung der ESG-Bilanzen wird der Erfolg und die Widerstandsfähigkeit der investierten KMU langfristig gesichert.

Der nachhaltige Investmentansatz von Renaissance beruht auf einem aktiven und unternehmerischen Management, das durch seine Mehrheitsbeteiligung und die systematische Vertretung in den Verwaltungsräten der Portfoliounternehmen ermöglicht wird. „Konkret haben wir im Bereich ESG insbesondere Verhaltenskodizes und Risikoanalysen in unseren Beteiligungen eingeführt und legen besonderen Wert auf den sozialen Aspekt, der bei ESG oft vergessen wird. Beispielsweise leiten wir unsere KMU an, Abwesenheiten und die Fluktuation zu senken, ein effizientes Ausbildungsprogramm einzuführen, insbesondere durch die Einstellung von Auszubildenden, oder wettbewerbsfähige Vorsorgepläne anzubieten, um nur einige Beispiele zu nennen. Unser Evergreen-Investmentmodell ermöglicht es uns, diese Unternehmen langfristig zu halten und ohne Zeitdruck Veränderungen herbeizuführen„, sagt Christian Waldvogel, Managing Partner von Renaissance.

Christian Waldvogel, Managing Partner von Renaissance

Die Pensionskassen achten besonders auf das Aktionärsengagement von Renaissance für die nachhaltige Entwicklung ihrer Beteiligungen. Dieses Engagement ist Gegenstand eines detaillierten ESG-Berichts, der den Investoren jährlich vorgelegt wird und der Öffentlichkeit auf ihrer Website zur Verfügung steht.

 

Zeichnungsangebot

Das laufende Zeichnungsangebot hat bereits 70% des angestrebten Gesamtbetrages für das gesuchte neue Kapital erreicht. Dieses Angebot bleibt bis zum 31. März 2025 geöffnet.

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